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| 03.02.2010 |
| Erste Veranstaltung „biodresden vor Ort“ im Jahr 2010 |
Am 26. Januar 2010 haben sich 42 Vereins- und Netzwerkmitglieder in Freiberg im Schloss Freudenstein zu unserem ersten „biodresden vor Ort“ in diesem Jahr getroffen. Auf Einladung der Bergakademie Freiberg haben wir einen außerordentlich interessanten Abend verbringen können.
Eingangs hatten wir die Möglichkeit, in der Mineralien-Ausstellung „terra mineralia“ den vor kurzem neu eröffneten Asiensaal und den Saal Amerika zu besichtigen.
Im Asiensaal, der als Gebirgslandschaft gestaltet ist, sind ca. 1200 verschiedenfarbige attraktive Fundstücke auf rund 400 qm ausgestellt.
Im Amerikasaal sind Fundstücke von verschiedensten Fundstellen Amerikas zu bewundern.
Im Vorbeigehen konnten wir auch die Schatzkammer anschauen, in der Edelsteine in Roh- und verarbeiteter Endform sowie Meteoriten ausgestellt sind.
Die terra mineralia wurde von der Pohl-Ströher-Mineralien-Stiftung zur Verfügung gestellt und eingerichtet.
Daran schloss sich ein Vortrags- und Diskussionsteil an.
Herr Prof. Simons – Vorstandsvorsitzender des biodresden e.V. - hat über die Gründung des biosaxony e.V. am 18.12.2009 informiert. Er warb unter den Anwesenden zur Mitarbeit in diesem Verein.
Herr Prof. M. Schlömann, Direktor des Instituts für Biowissenschaften und Prorektor für Bildung der TUBAF sprach zum Thema „Umweltmikrobiologie: Von der Reinigung der Umwelt zur Herstellung von Wertstoffen“. Besonders interessant daran war, dass mit modernen Aufreinigungsmethoden die Umwelt entlastet und Wertstoffe gewonnen werden können. Dabei besitzt der Einsatz mikrobiologischer Verfahren hohe Bedeutung.
Frau Dr. R. Hüttl stellte in ihrem Vortrag „Kalorimetrie in der Mikrobiologie und Biotechnologie“ neue kalorimetrische Methoden und neuartige Kalorimeter vor. Es wurde deutlich, welch hohen Stellenwert Kalorimetrie bei der Verfolgung und Bewertung mikrobiologischer Prozesse besitzen.
Herr Prof. M. Bertau hat in seinem Vortrag „FDH und Kaffee – neues aus der Biokatalyse“ sehr plastisch dargestellt, dass Stoffwandlungsprozesse auf Basis biokatalytischer Verfahren effektiv möglich sind.
Für die anwesenden Netzwerkpartner war es interessant und größtenteils neu, zu hören, dass auch in der TUBAF an biotechnologischen Entwicklungen geforscht und gearbeitet wird.
Die aus den Vorträgen offenen Fragen konnten im Anschluss bei einem kleinen Imbiss von den Vortragenden beantwortet werden.
Den Kollegen von der TUBAF ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Organisation und die Bewirtung. Besonderer Dank gilt natürlich den Vortragenden, insbesondere Herrn Prof. Schlömann, für die Möglichkeit der Durchführung der Veranstaltung und Frau Dr. Hüttl für die hervorragende Organisation.
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